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Wir präsentieren hier redigierte Auszüge aus den Forschungsresultaten der Biological Holocaust Task Force und aus dem EIR-Sonderbericht Economic Breakdown and the Threat of Global Pandemics vom 1. Juli 1985. Die Task Force wurde im Sommer 1974 von Lyndon LaRouche ins Leben gerufen, um die Bedrohung durch globale Pandemien zu untersuchen. Sie arbeitete daran bis zum Herbst desselben Jahres und stellte ihre Ergebnisse auf der Gründungsversammlung der Fusion Energy Foundation im Dezember 1974 in New York City vor. Die meisten Zitate dieser Task Force aus dem Jahr 1974 finden sich in der Einführung der Herausgeber zu Lyndon LaRouches Buch The Economics of the Noosphere (2001).
In dieser Studie von 1974 fallen zwei grundlegende Punkte auf: Erstens war dies keine Prognose des Verhaltens von Mutter Natur. Der Feind waren damals wie heute die Finanzoligarchie und die Politik, die sie durchzusetzen versuchte, eine Politik des Völkermords in ungeheurem Ausmaß. Zweitens konzentrierte sie sich auf das ökologische System als Ganzes, die Gründe dafür wurden zu Beginn der Studie erläutert.
Die Funktionsweise der Ökologie als Ganzer beruht auf zwei grundlegenden Prinzipien.
Erstens ist sie ein globales Phänomen. Es ist unmöglich, es so zu betrachten, wie es die Anhänger des Nullwachstums sehen, als bloße Ansammlung einzelner Organismen, eine bloße Ansammlung von acht Milliarden Menschen, plus Millionen Rindern, Schafen und vielen anderen Arten. Es handelt sich um ein einziges, globales System.
Zweitens ist es ein globales System, das sich zu immer höheren Niveaus des Energieflusses und immer schnelleren Entwicklungsraten dieses Energieflusses weiterentwickeln muß.
In der Studie wurde betont, daß die axiomatischen Annahmen der Befürworter des Nullwachstums wissenschaftlich völlig falsch sind. Die Autoren der Prognose, wie sie in der Einleitung zu Lyndon LaRouches Buch The Economics of the Noosphere von 2001 zitiert werden, erläuterten diesen Punkt zu Beginn:
„Womit wir konfrontiert sind, ist keine Rückkehr zu einer früheren Funktionsweise, keine Rückkehr zu dem, was vor hundert Jahren war... Nach dieser Nullwachstums-Sicht haben wir ein Gleichgewicht, auf das wir das Niveau der Gesellschaft absenken ... und die Situation auf diesem Niveau stabilisieren können. Das ist die Nullwachstums-Sichtweise... Dies ist in erkenntnistheoretischen Sinn völlig und grundlegend falsch, weil es ein solches Gleichgewicht nicht gibt. Es gibt keine derartige Entwicklung der Ökologie, außer in Form entsprechender evolutionärer oder degenerativer Prozesse. Es gibt keinen Punkt des Gleichgewichts zwischen den beiden Seiten. Die tatsächliche Verwirklichung und Umsetzung der Nullwachstums-Ideen ist also der ökologische Holocaust, der jetzt beginnt und den wir aufhalten müssen.“
LaRouches Prognose von 1974 sagte das Auftauchen von bis dahin unbekannten Krankheitserregern voraus:
„In dem Maße, in dem Krankheitsorganismen eine zunehmende Chance haben, zu mutieren, wenn die Widerstandskraft der menschlichen Bevölkerung sinkt, weil es weniger wahrscheinlich ist, daß Mutationen aufgrund einer für die Entwicklung von Krankheitserregern ungünstigen Situation aussterben, weil die Bevölkerung so wenig Widerstandskraft hat, daß praktisch jede Mutation überlebt – dann gibt es eine Erhöhung der Mutationsrate von Krankheitserregern. Eine Zunahme der gesamten Krankheitspopulation führt zu einer möglichen Zunahme der Entwicklung einer bestimmten Krankheit, und der Zyklus setzt sich fort.“
Die Prognose griff als nächstes die Frage der „schwachen Glieder“ auf:
„Um diesen gesamten Prozeß des ökologischen Zusammenbruchs zu verstehen, ist es entscheidend, ihn als einen Prozeß der Ökologie zu verstehen, statt eines Prozesses von Individuen. Die Geschichte der Epidemien zeigt, daß eine epidemische Krankheit nur dann auftritt, wenn ein ,schwaches Glied’ in der menschlichen Spezies als Ganzer existiert. Die Krankheit befällt das schwächste, am wenigsten widerstandsfähige Gebiet, wenn dieses von relativ geringen Resistenzen umgeben ist, auch wenn die Resistenz in den umliegenden Gebieten höher ist als an der ,Schwachstelle’. Daher entstehen neue Krankheiten in den Gebieten mit dem niedrigsten Lebensstandard und beginnen sich dann auszubreiten. Beispielsweise war die Cholera zu Beginn des 19. Jahrhunderts weltweit unbekannt. Als die britischen Herrscher um 1816 den Lebensstandard in Indien senkten, begann sich eine Pandemie von Indien aus in die ganze Welt auszubreiten.“
Die Task Force warnte:
„Wenn wir die heutige Situation betrachten, wird sich aufgrund der weitaus stärker integrierten globalen Angriffe auf die Menschheit durch das britische imperiale System die Dezentralisierung beschleunigen, wenn wir diesen Prozeß in den nächsten zwei Jahren nicht umkehren. Wenn sich der völlige Zusammenbruch der Ernährung, der Tod durch Hunger ausbreitet, wie derzeit in Indien und Bangladesch, dann tritt eine zweite Phase der Krankheit ein. An die Stelle von Krankheiten wie Grippe, Lungenentzündung usw. treten Krankheiten, die für den totalen Zusammenbruch der Widerstandskraft charakteristisch sind, von denen die mildere Form die epidemischen Masern sind und die charakteristischste die Schwarze Pest. Schwarze Pest, Beulenpest und Lungenpest treten genau zu den Zeiten in der Geschichte der Menschheit auf, in denen die Widerstandskraft am geringsten ist, und gerade in den ,schwachen Gliedern’ der menschlichen Gesellschaft...
Die Beulenpest, die während des Zusammenbruchs des Feudalismus bekannt war und von Ratten und Mäusen verbreitet wurde, hat eine Sterberate von etwa 30% in einer unbehandelten gesunden Bevölkerung und bis zu 80% in einer unbehandelten, nicht gesunden Bevölkerung. Auf dem Höhepunkt einer solchen Seuche sind Ratten nicht mehr notwendig, um die Krankheit zu verbreiten: Die Lungenpest beginnt sich durch Husten direkt von Mensch zu Mensch zu verbreiten. Die Lungenpest in unbehandelten oder antibiotikaresistenten Formen ist immer tödlich.“
Die Prognose ging von einem geometrischen Anstieg der Sterberaten im Zuge des ökologischen Holocausts aus.
Der Schlußabschnitt der LaRouche-Vorhersage von 1974 trug den Titel „Die Folgen, wenn wir den Zusammenbruch nicht aufhalten“. Er bot einen Blick in die Zukunft, wie sich die Ereignisse in den letzten 25 Jahren tatsächlich mehr oder weniger abgespielt haben:
„Betrachtet man den Prozeß des ökologischen Holocausts als Ganzes, so sehen wir eine Reihe miteinander verbundener Zyklen: der Rückgang der Bodenfruchtbarkeit, der zu einem Rückgang des Nahrungsangebots führt; was zu einer Verschlechterung der Ernährung von Mensch und Tier führt; das wiederum zu einer geringeren Effizienz des menschlichen Stoffwechsels und zu einem weiteren Rückgang der Ernährung und zu einer Zunahme der kranken Bevölkerung, einem weiteren Rückgang der menschlichen Ernährung und einer weiter steigenden Krankheitsanfälligkeit. Der Zyklus führt insgesamt zu einem allgemeinen Zusammenbruch der kognitiven Fähigkeiten der Bevölkerung, zu einer Massenpsychose, zum Zusammenbruch der Industrie, zur Zerstörung des Reichtums und damit zu einer Zunahme der treibenden Kraft hinter der Rate der primitiven Akkumulation.
Wenn wir diese Zyklen kennen, können wir skizzieren, was die unvermeidlichen Folgen dieses Prozesses insgesamt in den nächsten Jahren sein werden.“
„Die Krankheit befällt das schwächste, am wenigsten widerstandsfähige
Gebiet, wenn dieses von relativ geringen Resistenzen umgeben ist, auch wenn
die Resistenz in den umliegenden Gebieten höher ist als an der
,Schwachstelle’.“ Hier: Südsudanesische Flüchtlinge im Sudan, Dezember
2016.
Die Studie prognostizierte eine Verschärfung von Hungersnöten und Krankheiten in den „Schwäche-Gebieten“, insbesondere auf dem Indischen Subkontinent und in Afrika. Eine Hungersnot würde zur Ausbreitung von Cholera in diesen Zonen führen, „einer Verschärfung von Hungersnot und Tierseuchen in den unterentwickelten Ländern und zu einem Potential für Grippepandemien, die die bestehenden Krankheiten überlagern“.
Als nächstes konzentriert sich der Bericht auf die Gebiete der sog. „Vierten Welt“, die am stärksten von der Finanzoligarchie beraubt und ausgebeutet werden, und warnt vor einer möglichen Verschlechterung bis zu den 80er Jahren:
„Mit der Ausbreitung der Hungersnot wird das Potential für Pandemien der Beulenpest bereits vorhanden und tatsächlich realisiert sein... In dem Maße, in dem gleichzeitig ein allgemeiner finanzieller Zusammenbruch eintritt, wären die Gebiete der fortgeschrittenen Welt, insbesondere die von importierten Nahrungsmitteln abhängigen, wie Japan, anfällig für die Pest, vor allem in dem Maße, in dem die sanitären Einrichtungen, Maßnahmen gegen Ratten usw. auf dem primitiven Niveau sind, wie jetzt in Italien... An diesem Punkt wäre der Prozeß des ökologischen Zusammenbruchs nicht mehr aufzuhalten.
In dem Maße, in dem das britische imperiale System gemäß seines üblichen Verhaltens auf diesen ökologischen Holocaust reagiert, würde sich der Holocaust beschleunigen. Es gibt selbst in den am weitesten entwickelten Ländern nicht genug Krankenhausbetten, wenn Millionen von Menschen krank sind! Die Reaktion des britischen Imperialismus kann man sich leicht vorstellen. Man würde die Menschen außerhalb der Krankenhäuser für Antibiotika-Impfungen anstehen lassen. Diese ,Behandlung’ ist genau das, was am schnellsten Pest und andere Krankheiten hervorrufen würde, die unverwundbar oder immun gegen Antibiotika sind, und die Menschheit stünde dann ohne diese Waffe da.“
Und weiter:
„Die allgemeine, offensichtlich schematische Struktur der Sterblichkeitsrate würde so aussehen: Anstieg von dem derzeit niedrigen Niveau (ca. 3%) auf eine hohe jährliche Sterblichkeitsrate weltweit im Bereich von 20 bis 25%, was typisch für Seuchen in der Art ökologischen Holocausts in früheren historischen Perioden ist.“
Im EIR-Sonderbericht Economic Breakdown and the Threat of Global Pandemics vom Juli 1985 heißt es:
„Es gibt drei Hauptwege, auf denen in den kommenden Jahren eine globale Pandemie von größerem Ausmaß, weitaus schlimmer als die der Schwarzen Pest im 14. Jahrhundert, ausbrechen könnte. Die Art der spezifischen Pandemie wird durch die Krankheiten oder deren Mutationen bestimmt, die in den ,Schwäche-Gebieten’ der menschlichen Gattung endemisch sind, also in genau den Gebieten des Entwicklungssektors, die vom IWF und der Weltbank vorsätzlich geschwächt wurden. Der Charakter der kommenden Periode könnte höchstwahrscheinlich durch isolierte Ausbrüche oder ein lokales ,Aufflackern’ einer oder mehrerer solcher Krankheiten geprägt sein. An einem bestimmten Punkt würde der Prozeß eine ausreichende Energiedichte für einen ,Aufschwung’ zu einer globalen Pandemie im großen Maßstab erreichen:
„In der Vergangenheit haben bestimmte tödliche Krankheiten wie Pest,
mutierte ,Mördergrippen’ oder Cholera, die meist in Indien, China und Afrika
endemisch sind, ihre ,Ausbruchsfähigkeit’ unter Beweis gestellt. Solche
Krankheiten können in sehr kurzer Zeit große Entfernungen zurücklegen und
Millionen von Menschen töten.“ Hier behandeln Mitarbeiter von Ärzte ohne
Grenzen Cholera-Patienten im Cholera-Behandlungszentrum Budiriro in Harare,
Simbabwe.
I. Eine Pandemie, die von einem Ort ausgeht und sich dann über die ganze Welt ausbreitet. In der Vergangenheit haben bestimmte tödliche Krankheiten wie Pest, mutierte ,Mördergrippen’ oder Cholera, die meist in Indien, China und Afrika endemisch sind, ihre ,Ausbruchsfähigkeit’ unter Beweis gestellt. Solche Krankheiten können in sehr kurzer Zeit große Entfernungen zurücklegen und Millionen von Menschen töten. Unter den Bedingungen eines allgemeinen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Zusammenbruchs, wie er in Asien, China und Afrika bereits eingetreten ist, könnten diese Regionen im Zeitalter des Düsenfliegers allen Teilen der Welt praktisch über Nacht eine tödliche Pandemie ,schenken’.
II. Pandemien, die von verschiedenen Krankheiten herrühren, die in verschiedenen Gebieten endemisch sind und gleichzeitig ausbrechen. Wie [LaRouches medizinischer Berater] Dr. John Grauerholz in seinem Handbook of Human Epidemic and Potentially Epidemic Diseases dokumentiert, sind solche Zustände in Mexiko, Brasilien und in ganz Asien, Afrika und Iberoamerika bereits ,brodelnde Kessel’ mit Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und möglicherweise Gelbfieber.
III. Neue, tödlich verlaufende Krankheiten wie AIDS. Die wahrscheinlichste wissenschaftliche Hypothese ist, daß das AIDS-Virus höchstwahrscheinlich schon seit Jahrhunderten, vielleicht sogar länger, in einer weniger virulenten Form bei Affen oder Menschen oder anderen Tieren vorhanden ist. Auf einer kürzlich abgehaltenen medizinischen Konferenz im Senegal stellten Forscher die Hypothese auf, daß das AIDS-Virus HTLV-III aufgrund des ,Zusammenbruchs der sozioökonomischen Bedingungen’ in Afrika erst vor kurzem in virulenter Form aufgetaucht sein könnte und daß ihm ,Konversionen’ der Virulenz anderer bisher relativ harmloser Viren folgen könnten. Es wurde darüber diskutiert, daß das AIDS-Virus wahrscheinlich von einem Virus in grünen Affen in seine heutige Form umgewandelt wurde – in ein tödliches, schnell veränderliches Virus.
Die Verbreitung der Krankheit in den Vereinigten Staaten folgte, nachdem es aus Afrika über das immunologisch ,schwache Glied’ der homosexuellen Szene in die Industriegesellschaft eingedrungen war. Inzwischen breitet sich das Virus bereits in die allgemeine Bevölkerung aus.
Kurz gesagt, eine höchst tödliche virale Waffe, die Menschen ohne wirkliche Abwehrkräfte angreift, kann in sehr kurzer Zeit schwere Schäden anrichten. Zu einem bestimmten Zeitpunkt greift dann die Krankheit aus den begrenzten ,Hochrisiko’-Bevölkerungsgruppen heraus auf die gesamte menschliche Bevölkerung über. Alle verfügbaren Belege deuten darauf hin, daß das Virus weiterhin eine Reihe von Mutationen zu immer virulenteren Stämmen durchlaufen hat. Der Ausbruch von verschiedenen Krankheiten an verschiedenen Orten ist eine Funktion des Organismus in der jeweiligen Region. Die Existenz von ,Reservoirs’ von Pest, Malaria und anderen Krankheiten definiert das Rohmaterial für die Ausbreitung von Epidemien und Pandemien.
Der spezifische Fall der Pest ist aufschlußreich. Die Pest ist derzeit im westlichen Teil der Vereinigten Staaten, in Vietnam, Zaire, Brasilien, Peru, Bolivien und Madagaskar endemisch. Zwei Drittel aller Fälle in den USA treten im Bundesstaat New Mexico auf. Nach Angaben eines führenden Epidemiologen vor Ort in New Mexico ist die Situation derzeit nahe an der Schwelle zum Ausbruch einer Epidemie. Vor zehn Jahren gab es einen plötzlichen Anstieg der Pest von 1-2 Fällen pro Jahr auf 20 Fälle pro Jahr. 1983 gab es 40 Fälle, im letzten Jahr 31. Nach dieser Einschätzung der Epidemiologen dürfte die Zahl der Fälle weiter auf die Größenordnung von 30 bis 50 Fällen pro Jahr ansteigen, was die Schwelle für eine unkontrollierte Epidemie darstellen könnte.
Unter den Bedingungen einer schweren Dürre dringen in der Wüste lebende Nagetiere in bewohnte Gebiete vor, um Wasser und Nahrung aus dem Müll zu suchen. In den Vereinigten Staaten bestehen bereits äußerst günstige Bedingungen für die Wanderung von Nagetieren in die Städte. Städte wie Baltimore und Washington erleben ein unkontrolliertes Wachstum der Rattenpopulation. Nach Einschätzung verschiedener Pest-Experten besteht unter den anhaltenden Bedingungen eines allgemeinen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Zusammenbruchs durchaus die Möglichkeit, daß die Schwelle zu einer unkontrollierten Pest-Epidemie überschritten wird.
Dynamik der Entstehung von Pandemien
Was sind die Hauptdynamiken des Überschreitens der Pandemie-Schwelle?
a. Krankheiten wie AIDS und Herpes sind Indikatoren für den kollabierten Zustand des menschlichen Immunsystems. Die Verdoppelungsrate von AIDS beträgt jetzt sechs Monate.
b. Die zerfallenden Kernstädte, in denen sich die Bevölkerung konzentriert, leiden unter massiven Einschnitten bei der Abwasser- und Wasserwirtschaft.
c. Die Nahrungsmittelversorgung und die Qualität der Ernährung der Bevölkerung wurden stark eingeschränkt.
d. Die Säuglingssterblichkeit in Städten wie Detroit und New York hat die Schwelle der Normalität längst überschritten und liegt jetzt bei 25-30/1000 gegenüber dem früheren „normalen“ Höchstwert von 9-10/1000.
e. Die Ausbreitung von Pflanzen- und Tierkrankheiten wirkt sich direkt auf die Nahrungsmittelversorgung aus und schafft günstige Bedingungen für die Verbreitung von Schadinsekten. Man schätzt, daß von den nicht ganz eine Milliarde bekannten Tierarten auf der Erde etwa 740 Mio. Insekten sind.
Unter den Bedingungen eines weiteren Zusammenbruchs der menschlichen Wirtschaft wird die Biosphäre die Vermehrung von Parasiten auf Kosten der Wirte begünstigen. Kurz gesagt, die Dynamik der Evolution wird den ,Rückwärtsgang’ einlegen. Gleichzeitig gibt es bereits starke Störungen im Wettergeschehen und auf der Erdoberfläche: Dürre, untypisch große Tornados, Zyklone und Flutwellen, Abholzung und Störungen im ,natürlichen’ und menschlichen Wassermanagement.“
Zur weiteren Lektüre empfehlen wir die folgenden Artikel von Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche:
1. Lyndon LaRouche, „National Defense Against Germ Warfare“, EIR, Vol. 28, Nr. 43, 9. November 2001, https://larouchepub.com/pr_lar/2001/011028germwar_defense.html
2. Helga Zepp-LaRouche, „Menetekel Vogelgrippe – Biologisches Crash-Programm dringend!“, Neue Solidarität 10/2006, https://www.solidaritaet.com/neuesol/2006/10/zepp-lar.htm